Huacachina und Paracas – ein paar Tage im Sand

Huacachina und Paracas – ein paar Tage im Sand

Weltreise Tage 264-266 (24.07-26.07)

Wir sitzen oben auf der Düne und gucken einfach. Mal nach vorne, mal nach links und mal nach rechts. Überall ist der Ausblick anders. Vor uns liegt die Oasa Huacachina mit ihren grünen Palmen in mitten des gelben Sandes. Nach rechts sehen wir nur Sanddünen. Hier erstreckt sich die Wüste bis zum Meer. Links liegen die Siedlungen und die Stadt Ica, dahinter die Anden. Wir könnten ewig hier oben bleiben, einzig unser Bus der gegen Abend abfährt lässt uns irgendwann wieder runtersteigen.

Eine Oase!

Gegen 20:30 Uhr kommen wir in Huacachina an, einer echten Oase in der Wüste. Zumindest war sie das bis in die 80iger Jahre. Dann hatte der ständige wachsende Tourismus die Oase ausgetrocknet und seitdem wird sie mit Wasser aus Rohren von der nahen Stadt Ica gefüttert…Unser Hostel ist übrigens teuer und schlecht, aber das Bett scheint sauber zu sein und auch das Bad ist OK. Die Wände sind halt mal wieder aus Pappe und wir bekommen mit wann und in welchem Zustand unsere Nachbarn nach Hause kommen, aber das ist ja nichts Neues. Oropax ist unser bester Freund.  

Ich habe mich immer noch nicht von den Flugerlebnissen am Vormittag erholt und zu meiner Übelkeit hat sich eine fette Migräne gesellt. Für mich geht’s ab ins Bett, während Hanno versucht irgendwo noch etwas Essbares, vorzugsweise Suppe, aufzutreiben. Er wird auch fündig! In einem Hostel wird er zwar erst ausgelacht als er Suppe bestellt, aber als er erzählt, dass ich krank bin, kochen sie extra eine Hühnerbrühe, obwohl sie gar nicht auf der Karte steht. Mega freundlich, diese Peruaner! Suppe, Massage, Tablette und vor allem Tigerbalm schaffen es dann, dass ich irgendwann einschlafen kann und morgen sieht die Welt schon wieder ganz anders aus.

Wolken?!

Irgendwie haben wir uns die Wüste ganz anders vorgestellt, denn unserer Vorstellung scheint immer die Sonne, es gibt nur blauen Himmel und es ist schon morgens knalle heiß. Heute früh ist der Himmel verhangen, es ist windig und ziemlich frisch…na das kann ja was werden…Hanno verzieht sich nach dem Frühstück erst mal wieder ins Bett, während ich ein bisschen Huacachina erkunden gehe. Die Wolken waren nämlich zum Glück nur ein kurzer Spuk und jetzt zeigt sich die Wüste von ihrer besten Seite!

Ich möchte unbedingt die Oase von oben sehen, so wie man es aus Büchern kennt, der See und die Palmen umringt von Dünen und Sand. Dummerweise muss man dafür aber hochklettern. Grundsätzlich kein Problem, allerdings macht der Sand das Vorhaben nicht gerade einfach, aber was tut man nicht alles für den perfekten Ausblick. Direkt hinter dem kleinen Oasendorf ragt eine riesige Düne in den Himmel, die wollen Hanno und ich morgen zusammen erklimmen, also gehe ich heute nur ein Stück nach oben. Man muss es ja nicht übertreiben, denn auch aus dieser Höhe ist der Ausblick schon toll. Eine echte Oase wie im Bilderbuch liegt vor mir. Schon wieder ein erstes Mal.

Sand Buggys

Mittags gibt’s natürlich Mittagessen und dann haben wir noch was besonderes vor. Um 15:30 Uhr stehen wir also in einer großen Gruppe von Mittzwanzigern und warten darauf das es los geht. Wir gehen nämlich in bisschen im Sand spielen. Mit dem Sand Buggy heizt unser Fahrer Orlando durch die Dünen und hält erst wieder an einer ziemlich steilen und langen Düne an. Er drückt jedem von uns ein Sandboard in die Hand und nach einander schlittern wir die Düne runter.

Mit den Gefährten geht’s ab in die Wüste

Besonders das Buggy Fahren macht riesen Spaß. Orlando heizt ordentlich über die Dünen. Es ist wie Achterbahn fahren, wie wir da über die Kämme kippen und auf der anderen Seite in einem Affenzahn runter preschen. Auch das boarden hat seinen Reiz, besonders wenn man nach oben gefahren wird und nicht erst die Düne hochkraxeln muss! Wir liegen übrigens beim boarden auf dem Bauch, Kopf nach vorne und ab geht’s, denn Stehen ist uns noch ne Nummer zu groß. Hanno hat dummerweise eine ziemlich heftige Bodenwelle mitgenommen und die zieht sein Genick ganz schön in Mitleidenschaft. Es sind auch ein paar zu viele Menschen für die eine Düne, denn bald ist der Sand so weich, dass man kaum bis gar nicht mehr vorwärts kommt. Spaß hat es trotzdem gemacht und die Sand Buggys sind ein absolutes Highlight.

Teil der Tour ist der Sonnenuntergang auf einer Düne. Für Sonnenuntergänge fehlt uns beiden allerdings irgendwie das romantische Gen und wir sind ganz froh, dass auch Orlando keinen großen Wert darauf legt. Keine Sekunde nachdem der Ball hinter den Dünen verschwunden ist, schmeißt er den Motor wieder an und es geht zurück ins Dorf.

Pisco zum Frühstück

In unserem Peru Hop Tickets inbegriffen ist auch eine Pisco Tour, und kostenlosen Alkohol haben wir selten abgeschlagen, also finden wir uns am nächsten Morgen nach dem Frühstück am Bus ein und fahren auf eine Weinfarm. Die Tour ist kurz und schmerzlos. Uns wird erklärt wie aus der Traube Saft, Wein und schließlich der Weinbrand Pisco gemacht wird, alles ganz traditionell. Die Trauben werden noch mit den Füßen zerstampft und im März steigt immer die große Stampfparty. Jeder der will kann mitmachen – Fußpilz lässt grüßen. Die Tour ist nach kurzen 20 Minuten beendet und es geht an die Verkostung.

Die peruanischen Weine erinnern uns eher an gesüßten Traubensaft als an Alkohol. Die Peruaner essen und trinken nämlich wie kleine Kinder – je süßer desto besser. Uns zieht es beim verkosten allerdings die Zähne regelrecht zusammen. Dann gibt es den Pisco und einige Piscomixer. Ein bisschen spritig ist er schon, aber durchaus trinkbar, auch wenn ich ihn lieber als Pisco Sour mag, als ihn pur zu trinken. Alles in allem war es ein netter Ausflug und so ein Pisco zum Frühstück hat ja noch keinem geschadet.

In den Plastikeimer läuft der fertige Pisco
Und hier die Probierflaschen

Raufklettern und runtergucken

Seit anderthalb Tagen schauen wir nun schon auf das Monstrum von Düne vor unserer Haustür. Heute Nachmittag ist der Moment gekommen sie zu erklimmen. Mit Wasser, Kamera und Schuhen in der Hand geht es los. 20 Minuten lang laufen wir zwei Schritte nach oben und rutschen einen ab – ein ziemlich undankbarer Aufstieg der aber mit einem tollen Blick belohnt wird. Als wir endlich oben ankommen sitzen wir lange nur da und gucken runter. Wer schon mal in der Wüste war, weiß wie abwechslungsreich sie sein kann und wie viele Farben der Sand hat. Wer noch nie dort war, muss unbedingt mal hin, es ist nämlich wunderschön! Wir sitzen ziemlich lange hier oben, genießen die Brise, die Sonne und die Ruhe. Irgendwann wird es Zeit wieder nach unten zu klettern, den es gibt noch einen Kaffee und gegen 17:15 Uhr machen wir uns auf zum Bus, denn die Reise geht weiter.

Ab ans Meer

Die Fahrt nach Paracas dauert nur ca. 2 Stunden und gegen 20 Uhr checken wir ins Paracas Backpacker House ein. Die Zimmer sind sauber, das Gemeinschaftsbad ist es auch so gut wie. Für 15 € kann man nicht meckern. Paracas ist ein Urlaubsort für Peruaner sowie Ausländer, dem entsprechend teuer und schlecht ist auch das Essen – zumindest sind die Bewertungen auf Google und Foursquare nicht gerade der Hammer. Das Restaurant, welches wir uns ausgesucht haben hat leider zu, also landen wir in einer Bäckerei direkt neben unserem Hostel. Hanno isst ein Sandwich, ich hab Heißhunger auf Salat. Erst später fällt mir ein, dass das vielleicht nicht die allerbeste Entscheidung war, so von wegen Leitungswasser und so. Allerdings scheinen sich unsere Mägen den Umständen angepasst zu haben. Sie machen in letzter Zeit ziemlich wenige Probleme und auch das Abenteuer Salat geht gut.

Paracas

Im Ort sind wir nur eine Nacht und das reicht auch völlig. Paracas hat wirklich nicht so viel zu bieten. Morgens wollen wir uns ein bisschen im Ort umschauen und nachmittags gibt es mit Peru Hop noch auf eine kostenlose Sightseeing Tour in das Naturschutzgebiet. Aber erst mal frühstücken. Das geht im Frusion ganz gut, es ist zwar recht teuer, dafür gibt es Eis zum Frühstück! Eigentlich wollten wir nur Jogurt und Kaffee. Die frischen Säfte klingen aber so lecker, dass wir einfach einen bestellen müssen. Auch für die Maßstäbe des touristischen Paracas sind die Preise happig, was nur bedeuten kann, dass die Säfte riesig sind. Wir bestellen also nur einen. Ein Glück, denn das was wir dann bekommen, ähnelt eher einem Kelch als einem Glas, außerdem ist es eher Sorbet als Saft. Wir überall in Peru natürlich ordentlich gesüßt. Also eben Eis zum Frühstück – der Tag könnte schlimmer beginnen.

Gegen späten Vormittag, wir haben schon ausgecheckt, geht’s an die Promenade. Es gibt sogar einen Strand, allerdings ist das Meer hier eher ein Parkplatz für Boote aller Art und die paar Kinder im Wasser müssen sich damit begnügen drum herum zu spielen. Wir setzten uns ein bisschen in den Sand und gucken den Pelikanen beim fliegen und tauchen zu. Hier gibt es nämlich Pelikane! Unglaublich, disee Vögel. Es macht richtig Spaß ihre Tauchgänge zu beobachten, wie sie kopfüber ins Wasser zu fallen scheinen. Natur ist schon toll.

Die meisten Touristen, die nach Paracas kommen, machen einen ganz bestimmten Ausflug. Direkt vor der Küste liegen nämlich die Balestas Inseln. Sie werden auch die “Arme Leute Galapagos” Inseln genannt. Es gibt Vögel, Robben und auch Pinguine. Eigentlich wollte ich die Tierchen auch unbedingt sehen, allerdings ist es wohl eine klassische Touri-Tour. Man sitzt zwei Stunden im Boot und fährt übers Meer. Wenn man Glück hat, kann man von weitem einen Pinguin erahnen. Grundsätzlich ist es ja gut, dass sie keine Touristen im Akkord über die Insel führen so bleibt die Natur ungestört, aber so eine Touri-fahrt ist nichts für uns. Da bleiben wir lieber an Land.  

Spießrutenlauf

Hier ist es nämlich auch schön und es gibt Pelikane. Einzig der Spießrutenlauf den man auf der Promenade zwangsweise durchführt ist nicht ganz so schön. Es reiht sich natürlich ein Restaurant an das Nächste und vor jedem steht ein „Einfänger“ der einem schon von weitem alle Gerichte auf der Karte zuruft und dann noch die Karte ins Gesicht hält, sobald wir in Reichweite sind. Etwas anstrengend, zumal wir uns im Vorfeld schon etwas zum Mittagessen rausgesucht hatten. Eine gute Wahl übrigens. Hanno isst Calamari und bei mir gibt’s Causa – ein peruanisches Gericht, dessen Hauptbestandteil kalter Kartoffelbrei ist.  Beides ist super lecker, wenn auch bei mir etwas wenig auf dem großen Teller ist. Ich hatte bei der Bestellung übrigens gefragt wie groß die Portion ist, die Antwort der Kellnerin: „Es ist ein großer Teller.“ Womit sie ja auch nicht gelogen hat. Der Teller war groß, nur das Essen darauf eben nicht…

Das El Arizal an der Promenade. Preis-Leistung stimmt und der Ausblick ist auch super

Die Paracas Nationalreservat

Den Nachtmittag und Abend werden wir ja im Bus verbringen und zum Abendessen nirgends halten. Also muss noch ein bisschen Proviant her. Aus Brötchenmangel wandeln wir die alt bewerten Käsebrötchen heute ein bisschen ab. Es gibt Käsewraps – Auch gut. Schmieren tun wir das Ganze auf einer Parkbank auf dem Hauptplätzchen des Dorfes und steigen dann samt Gepäck und Proviant in unseren Bus ein. Es geht in die Nature Reserve.

Das Nationalreservat ist ein Naturschutzgebiet direkt an der Küste von Peru. Es gibt einiges an Tieren hier, aber hauptsächlich kann man aber die schöne Küste bewundern. Wer mehr Zeit mitbringt kann an manchen der Strände sogar campen – sieht ziemlich schön und entsannt aus. Wir fahren in zwei Stunden an drei Orten vorbei und bekommen einen flüchtigen Eindruck und da die Tour mit im Busticket inbegriffen ist, lassen wir sie uns natürlich nicht entgehen.

Stopp Eins ist die „Kathedrale“, eine Steinformation die aussieht wie – naja – eine Kirche halt. Eigentlich muss man sagen, sie sah aus wie eine Kirche. 2007 gab’s nämlich ein Erdbeben und seit dem sind es nur noch Steine im Meer. Zwar sagt Elvio, unser Guide, es sieht jetzt aus wie ein Affenkopf, aber dafür reicht unsere Fantasie anscheinend nicht aus. Hanno und ich sehen halt Steine im Meer.

Wer einen Affenkopf sieht, hat meinen tiefsten Respekt
Die Steilküste ist aber ziemlich spektakulär

Stopp Zwei, eine dünne, natürliche Verbindung, genannt der Hals, zwischen einer Insel und dem Festland ist jetzt auch nicht so der Knaller. Dafür kann Stopp drei was. Laut Elvio gibt es auf der Welt fünf rote Sandstrände. Drei sind in China und zwei in Peru und zu einem fahren wir. Und es ist wirklich schön hier. Roten Sand haben wir beide noch nie gesehen (wie auch, gibt ja nicht so viele) und es sieht schon besonders aus. Wir sind jedes Mal aufs neue beeindruckt, wenn die Natur uns mal wieder so ein wunderschönes Highlight vor die Nase setzt. Ich kann mich nur wiederholen: Unsere Welt ist echt schön!

Der Hals
Der tolle rote Strand

Hacienda San José

Nach unserem kurzen Gastauftritt im Reservat geht’s noch mal zurück nach Paracas um die restlichen Passagiere einzusammeln und um 16 Uhr geht die Fahrt los nach Lima – mit einem letzten Zwischenstopp. Peru Hop hat nämlich noch eine kostenlose Tour für uns im Angebot. Gegen 17:30 Uhr kommen wir in der Hacienda San José an. Es ist ein altes Gutshaus aus der spanischen Kolonialzeit. Hier wurden Baumwolle und diverses Obst und Gemüse angebaut – mit der unfreiwilligen Hilfe von afrikanischen Sklaven.

Sklaven waren in der Kolonialzeit erlaubt, allerdings durfte jeder Gutsbesitzer nur eine bestimmte Anzahl besitzen. Da die meisten aber geldgierig waren, hat sie das Gesetz wenig gejuckt und sie haben die Sklaven illegal ins Land geschleust. Fast alle Haciendas in der Region waren mit einem unterirdischen Tunnelsystem verbunden, dass bis zum Hafen in der Nähe von Lima reichte – ewig viele Kilometer lang. Hier wurden die entführten Afrikaner heimlich an Land gebracht, durch die Tunnel zu den Haciendas gebracht und hier in den Tunneln mussten sie auch schlafen und leben, wenn sie nicht gerade arbeiteten. Die Bedingungen waren unmenschlich. Oft gab es lange nichts zu essen. Die Menschen sind elendig verstorben, nur weil ein paar reiche Männer noch reicher werden wollten.

Mit unserer Tour gehen wir runter in die Tunnel. Wir müssen alle Masken tragen, da es noch nach Verwesung riecht. In einem Seitenarm der Tunnel liegen auch noch Knochen. Wirklich krass! Und dass alles nur wegen ein paar geldgierigen, gewissenlosen Menschen.

Nach Perus Unabhängigkeit wurde die Sklaverei verboten. Viele der Menschen sind im Land geblieben und noch heute gibt es eine recht große Afro-peruanische Gesellschaft. Gerade hier in der Region südlich von Lima ist sie recht groß. Auch wenn das Thema kein Schönes ist, gehört auch diese Thema zur Geschichte Perus. Ich bin froh, dass wir hier kurz halt gemacht haben und wenigstens ein bisschen was darüber erfahren haben.

Die Hacienda

Lima

Nach der Hacienda geht es dann ohne weitere Umwege direkt nach Lima. Im Fernsehen läuft Mrs. Doubtfire und da der Ton über die Lautsprecher abgespielt wird, ist Widerstand zwecklos. Gegen 22 Uhr sind wir dann angekommen, naja, zumindest fast. Der Bus kann uns nicht direkt an den Hostels rausschmeißen, dafür ist die Stadt einfach viel zu groß, aber Elvio hat uns während der Fahrt nach unseren Unterkünften gefragt und wir fahren jetzt eine ausgearbeitete Route entlang, so dass jeder nur minimal weit laufen muss. Wie immer, ist es ein ziemlich cooler Service und als wir gegen 22:20 Uhr an der Reihe sind, laufen wir gerade mal zehn Minuten zu unserer Unterkunft.

Die Hauptstraße

Silvain erwartet uns schon und zeigt uns alles. Wir teilen uns das Haus mit zwei weiteren Zimmern, dessen Bewohner alle im Wohnzimmer zusammen sitzen. Auf soziales Beisammensein haben wir heute aber keine Lust mehr, also verabschieden wir uns schnell in unser Zimmer. Dummerweise liegt das Haus direkt an einer großen Hauptstraße und heute ist Freitag, vor einem langen Wochenende. Es ist laut, sehr laut! Na, das kann ja lustig werden…

Aber wir sind hundemüde, also Oropax rauskramen und ab ins Bett. Morgen sieht hoffentlich alles schon wieder besser aus.

Unsere Unterkünfte

2 Nächte im El Boulevard für 28 €/Nacht

1 Nacht im Paracas Backpackers House für 14 €/Nacht

Carola

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