Bootstour durchs Mekong Delta

Bootstour durchs Mekong Delta

Weltreise Tage 59-61

Nach etwas frühmorgendlicher Hektik – wir hatten uns etwas verdaddelt und dann nicht den Verkehr in Saigon in unsere Reiseplanung mit eingerechnet – kamen wir kurz vor knapp mit dem Taxi am Busbahnhof an. Wir fahren heute mit Futabus nach Can Tho ins Mekong Delta. Futabus is die größte Busfirma in Vietnam und hat auch noch einen tollen Service. Da die Busbahnhöfe wie fast überall in Asien relativ weit außerhalb der Städte liegen, bieten sie einen Shuttleservice von der Unterkunft zum Busbahnhof und am Ziel dann auch vom Busbahnhof zur Unterkunft an. Das ganze ist kostenlos und im Busticket mit inbegriffen. In Saigon trifft man sich allerdings an Shuttlebus Bahnhöfen und wird von dort dann zum Busbahnhof gebracht.

Das übliche Chaos am Bahnhof sorgt dann dafür, dass wir im ersten Shuttle nicht mehr mitkommen und einer der Angestellten unser Ticket in den Dreck schmeißt. Ob absichtlich oder aus Versehen können wir nicht sagen…Wie aber immer in Asien schaffen wir es trotzdem rechtzeitig zum Bus und alles klappt und wird gut. Obwohl wir nur ca. 4 Stunden fahren, ist der Bus ein Schlafbus, ein Sleeper bus. Der Bus besteht aus Liegesitzen, die sich fast vollständig zu einem Bett klappen lassen. Es sind drei Reihen – links, rechts und mittig – und jeder Sitz ist ein Stock Bett, es gibt als ein oben und ein unten. Wir liegen vorne und unten, in der Hoffnung dass es da nicht ganz so wackelt. Hanno hat einen Fensterplatz und ich liege mittig und kann schön aus der großen Frontscheibe nach draußen schauen.

Der sleeper bus von Futabus

Die Hupe – das wichtigste Utensil

Die Fahrt wird von Hupen Geräuschen begleitet. Denn auch in Vietnam nutzt man dieses Mittel gerne und viel. Es wird sich damit angekündigt, beschwert, Manöver eingeleitet und bedankt. Die Fahrt ist auch von rasanten und teils riskanten Überholmanövern geprägt. Aber wir überstehen alles gut und kommen gegen Nachmittag im Guesthouse an.

Unter Tieren

Die Unterkunft liegt zwar nicht wie gedacht mitten auf dem Land, sondern recht nahe einer großen Straße, aber wenn wir erst einmal auf dem Gelände des Guesthouses sind, bekommen wir davon rein gar nichts mehr mit und wir könnten genau so gut auf einer Farm irgendwo im nirgendwo sein. Die Unterkunft ist wirklich sehr simpel. Die Hütten erreicht man über Stege die über kleine Teile des Mekongs führen. Es sind einfache Bambushütten deren Wände nach oben und unten offen sind, so dass der Wind schön durchziehen kann und es nie unangenehm stickig wird. Im Zimmer steht ein Bett mit Mosiquto Netz, ein Tisch und ein Hocker. An der Wand ist noch eine Garderobe angebracht. Das Bad wird mit einem Vorhang vom Hauptzimmer getrennt. Man muss ungemein aufpassen nichts fallen zu lassen, da die Holzbohlen teils riesige Löcher aufweisen. Wer hier was fallen lässt muss durch den Matsch kriechen um es wieder zu finden. Man darf auch keine Berührungsängste mit Geckos oder Spinnen haben. Das ein oder andere Tier sieht man schon mal. Wir hatten die erste Nacht einen Gecko im Bett, nachdem wir das Mückennetz runter gemacht hatten. Wie der sich darin verirrt hat bleibt ein Rätzel.

Nach der ersten Nacht habe ich mich an die Rustikalität gewöhnt und die Unterkunft richtig genossen. Es war einfach aber bis auf die Hähne und Grillen auch total ruhig und irgendwie gemütlich. Man konnte es sich in Hängematten gemütlich machen und vietnamesischen Eiskaffee schürfen und durch den vielen Schatten und das konstante Lüftchen wurde es nie zu heiß.

Unsere Bambushütte – Feuerlöscher inklusive.

Zuckerschock

Den Kaffee hier würde ich so übrigens nie in Deutschland trinken, aber hier schmeckt er fantastisch. Heiß oder eisgekühlt – egal. Es ist Kaffee der wohl teils auch aus Sojabohnen besteht und er bekommt dadurch eine leichte Kakaonote, finden wir zumindest. Wir trinken ihn immer mit Milch – heißt es wird unglaublich stark gesüßte Kondensmilch dazu gegeben. Das Getränk ist echt mega süß, aber hier schmeckt es einfach toll.

Per Boot auf dem Mekong

So jetzt aber zurück zur Geschichte: Wir sind also angekommen und wie wir halt so sind, hatten wir zwar einen vagen Plan aber uns noch nicht so richtig Gedanken gemacht wie und mit wem wir eine Tour durchs Delta machen wollen. Es stand nur fest, dass eine Bootstour ein absolutes Muß ist. Das war ja schließlich der Grund weshalb wir hier waren. In einem Blog hatten wir gelesen das eine gewisse Linh ganz tolle Touren geben soll. Der Blog war aber jetzt auch schon drei Jahre alt. Ihr Guesthouse gab es wohl noch, war aber ausgebucht gewesen und wir hatten kein Zimmer mehr bekommen.

4:30 Uhr morgens!

In unserem Hostel bieten Sie auch solche Touren an, aber irgendwie sahen die aus wie so typische Touri-Verkaufstouren und darauf hatten wir nun wirklich keine Lust. Da kam uns die glorreiche Idee einfach mal bei Linh anzufragen ob wir nicht auch so eine Tour bei ihr buchen könnten, also ohne dass wir dort auch übernachten. Wir hatten so viel Gutes über sie gehört. Relativ schnell antwortete sie dann auch mit den Details per whatsapp. Morgen hätte sie noch zwei Plätze frei. Wenn wir um 5:30 Uhr morgens bei ihr am Hostel seien, könnten wir mit. Klasse! Wir organisieren uns noch schnell einen Roller und sagen zu. Erst dann realisieren wir, dass wir mal wieder um 4:30 Uhr aufstehen müssen. Was tut man nicht alles für seine Reiseerlebnisse…

Um 5:30 Uhr am nächsten morgen stehen wir auch irgendwo in der kleinen Gasse von Linhs Guesthouse – und irren etwas planlos umher. Zum Glück geht dann ein Tor auf und eine Frau tritt heraus und winkt uns zu. Wie sich herausstellt ist es Linhs Mutter die schon nach uns Ausschau gehalten hat. Perfekt. Hat doch mal wieder alles geklappt. Wir warten noch auf die anderen beiden und schon geht es auf den Rollern wieder los. Lustiger weise fahren wir genau an unserem Guesthouse vorbei ins Delta, wer hätte das schon ahnen können. Nach ca. 20 Minuten sind wir dann am Boot angekommen und es geht los auf den schwimmenden Markt. Es ist ein recht kleiner Markt, aber Linh erzählt uns, dass auf den großen Märkten auch die vielen Touristenboote sind. Hier bei dem kleinen waren wir noch recht alleine unter den locals.

Erstmal Kaffee

An einem Café-Boot gibt sie uns allen noch einen heißen Milchkaffee aus und während wir ihn aus Plastikbechern mit Strohhalm schlürfen, beobachten wir den Trubel um uns herum. Hier wird Obst und Gemüse aus den umliegenden Gärten und Plantagen angepriesen. Die Boote sind mit Wassermelonen, Limonen, Kohl und allerlei anderen Erträgen bis obenhin gefüllt und es wird kiloweise eingekauft. Die Käufer sind meist Restaurants oder Großhändler. Mit einer Banane braucht man hier gar nicht kommen. Der Grund für diese schwimmenden Märkte, ist übrigens dass der Staat sich nicht die Mühe macht sich auf ein Boot zu begeben um die Verkäufer aufzusuchen und man hier ungestört und unter sich ist, da muss man es mit den Abgaben auch nicht so ernst nehmen… Linh kauft uns noch ein paar Bananen, allerdings gibt es nur ein Boot auf dem Markt das welche verkauft. Die Bootsführerin mag aber die Frau nicht und sie und Linh streiten sich erst noch ein bisschen, da die Bootsführerin dort nicht hinfahren will.

Das wichtigste Boot auf dem schwimmende Markt – das Kaffeeboot
Linh kauft uns ein paar Bananen zum Snacken.

Nach dem Markt gibt es dann Frühstück. Ganz traditionell mit Nudelsuppe, grünem Tee und Limonensaft. Die Frühstückssuppe besteht aus Reisnudeln und mit Fleisch gefüllten Ravioli in einer leckeren Brühe. Dazu gibt es frische Kräuter. Unsere kleine Gruppe ist sich sehr sympathisch und mit Linh kommen wir schnell ins quatschen. Sie erzählt viel über die Traditionen bei sich im Land, die Stellung der Frau in der Arbeitswelt, über Beziehungen und Hochzeiten. Auch aus ihrer Familie erzählt sie uns ein paar lustige Geschichten. Es ist als würden wir mit einer alten Bekannten plaudern. Irgendwann ist es dann 9 Uhr und wenn wir noch was sehen wollen müssen wir aber schleunigst los.

Hier gabs lecker Frühstückssuppe

3 Regeln beim Marktbesuch

Linh überlegt kurz, schaut uns dann alle an und meint: „Ich mag euch, ich will euch etwas besonderes zeigen. Auf dem Floating Markt kaufen die Restaurantbesitzer ein. Ich zeige euch jetzt wo die normale vietnamesische Familie einkaufen geht.“ Auf geht’s zum Markt. Dort angekommen gibt es folgende Regeln: 1. Hier fahren überall Mopeds, wenn eines kommt, weicht ihm aus. 2. Ihr könnt Bilder machen so viel ihr wollt, bleibt aber nie zu lange vor einem Stand stehen. Das vergrault die Käufer und wird nicht gerne gesehen. 3. Hier werden auch lebende Tiere verkauft. Solltet ihr etwas sehen das euch nicht gefällt, oder mit dem ihr nicht umgehen könnt, zeigt keine Emotionen.“

Auch wenn wir schon einige Märkte gesehen haben, war dieser hier doch etwas Besonderes. Die quirlige Linh wuselte von Stand zu Stand und zeigte uns verschiedenes Obst und Gemüse, erklärte uns den Unterschied zwischen Longan, Litschi und Rangustan, und zeigte uns amüsiert den Fernseher den der Kokosfleisch Verkäufer mitten auf seinem Stand positioniert hatte um ja keine Soap zu verpassen. Dann drückte sie uns plötzlich einen lebenden Aal in die Hand der auch direkt wieder in das Becken zurück flutschte. Mann, sind die Dinger glitschig! Das Highlight waren dann auf jeden Fall die Schlangen. Es wurden dort drei Arten verkauft, zwei davon waren giftig, aber die nicht giftige Schlange hat sie uns dann auch mal eben in die Hand gedrückt. Wir hatten beide noch nie eine Schlange in der Hand und es war schon ein irres Gefühl. Man merkt richtig die Kraft die in dem Körper steckt. Als dann die beiden giftigen Schlangen aus ihren Säcken geholt wurden, machte sogar Linh einen Schritt zurück. OK, die sind wohl wirklich gefährlich.

Die Vietnamesen lieben Körperkontakt. Die Frau hat sich wahnsinnig über ein Händeschütteln gefreut. Sie verkauft übrigens alles, was der Bananenbaum so hergibt.
Kartoffeln in jeder Form und Farbe.
Wir haben beide zum ersten mal eine Schlange gehalten.

Bootstour auf dem Mekong

Zurück am Wasser ging die Bootstour durch das Mekong Delta entlang der Kanäle richtig los. Ein Vorteil unseres kleinen Holzkanus, außer dass es viel cool ist als die Touriboote, war auch dass es viel kleiner war und wir in die vielen schmalen Kanäle eintauchen konnten. Wir waren auf der gesamten Strecke alleine und haben keine anderen Touristen mehr gesehen. Wir hielten dann noch an zwei Häusern deren Familien sie öfter mal auf ihren Touren besucht. Die erste pflanzt Pfeffer an und bei der zweiten hat sie uns verschiedensten Obstbäume und Sträucher gezeigt. Bei beiden konnten wir einfach mal so durch das Haus spazieren und uns ein Bild vom Leben im Delta machen. Alle haben gemeinsam dass die Küche und die Toilette nie im Wohnhaus zu finden sind. Sie gelten beide als dreckig und müssen daher draußen bleiben. Die Toilette wird der Einfachheit halber meist als Plumpsklo über dem Fluß angeordnet. Die Fische „räumen danach dann auf“.

Auf der Terasse von Haus Nummer zwei setzten wir uns dann auf den Boden und machen eine kurze Pause bei lecker Kokoswasser. Wieder kommen wir ins plaudern. Linh erzählt uns, dass das alte Ehepaar in dem Haus hier ganz alleine lebt, die Kinder sind in der Stadt und kommen nie zu Besuch. Sie fragt uns wie das bei uns so in Deutschland ist. Wir reden auch über skurrile Dinge, zum Beispiel erzählen wir ihr das braun sein in Deutschland als schön empfunden wird. Sie kann es kaum glauben und deutet auf ihren Pulli, die Handschuhe und die Kappe im Gesicht: „Hier in Vietnam wollen alle ganz weiß sein. Sonnencreme ist aber teuer, deswegen haben wir immer lange Sachen an.“ Verrückt, diese verkehrte Welt, denken wir wohl beide!

Der alte Mann ist 83 und lebt mitten im Mekong Delta. Auf seiner Terrasse haben wir Kokosnus getrunken.

Obstsalat im Boot

Unser letzter Stopp ist eine Obstplantage. „Da heute Sonntag ist“, sagt sie, „ist der Besitzer nicht da und wir können kurz aussteigen. Sonst geht das nicht weil der Boss das nicht mag.“ Cool. So sehen wir noch ein Wassermelonenfeld. Die Dinger werden innerhalb von ca. 2 Monaten gepflanzt und geerntet. Wie die das so schnell hinbekommen weiß Linh auch nicht. Aber zu Neujahr im Februar (dem chinesischen Neujahr) müssen sie reif sein. Denn sie dürfen bei keinem Fest fehlen, da sie Glück bringen.

Auf dem Weg in den Obstgarten
Pfeffer – eine Rankenpflanze
Pro Pflanze gibts nur eine Ananas
Wassermelonen sind zum Neujahr heißbegehert
Drachenfruchtbaum
Hier wird auch was angepflanzt… leider vergessen was.

Während der ganzen Fahrt schneidet Linh übrigens hinten im Boot verschiedenstes Obst. Es gibt Drachenfrüchte, Maracuja, Mango, Winterapfel, Wasserapfel, Wassermelone, Litschis, Rangustans, Longans und Tamarind. Eine wahre Obstschlacht! Ganz zum Schluss kommen wir dann an Linhs Lieblingsort: „This is my favourite part. Just enjoy. I will shut up now!“ Wir fahren durch einen Kanal der komplett mit Palmenblättern überdacht ist. Es ist unglaublich schön und genau so haben wir uns das Mekong Delta vorgestellt. Es war ein toller Tag und ein super Ausflug.

Ananas am Stiel
Für mich die schönste Strecke auf dem Mekong

Auch Roller haben Eigenarten

Als Linh uns dann zum Abschied noch umarmt, uns ein Armband schenkt und sich bei uns für den tollen Tag bedankt wissen wir, es war die beste Tour ever! Sie hilft uns sogar noch unser Moped wieder anzubekommen, das kurz mal bockt. Man muss es nämlich einmal kurz in die Seite hauen, wie man ihr am Telefon sagt, und schon schnurrt es wieder wie ein Kätzchen. Wir buchen uns noch schnell ein Fährenticket (Hätten wir auch sein lassen können, aber dazu später mehr) und verbringen den restlichen Tag glücklich in den Hängematten.

Irgendwo auf der Welt wird gerade 0 Uhr sein

Der nächste Tag ist Silvester. Linh hatte uns am Tag zuvor noch ein paar Tipps zum Sightseeing gegeben, aber irgendwie rufen uns die Hängematten und den Vormittag verbringen wir angenehm schaukelnd und Kaffee trinkend. Irgendwann kommt dann aber, wie eigentlich immer, der Hunger. Mit zwei Fahrrädern vom Guesthouse machen wir uns auf in die Stadt. Entlang der Schnellstraße folgen wir vagen Wegbeschreibungen zu einer Bäckerei um Banh Mis, die dann aber leider doch nicht da ist. Bei der zweiten haben wir dann mehr Glück, Brot gibt es da, aber das Fleisch liegt wohl schon eine Weile in der Sonne. Zum Glück gibt es neben an einen Supermarkt und wir kaufen uns einfach Zutaten um unser eigenes Banh Mi zu machen. Die Franzosen haben den Vietnamesen glücklicherweise ein bisschen was von ihrer Käseliebe vermacht und so bekommt man in jedem Supermarkt „La vache qui rit“ Schmelzkäse (anderer Käse ist nicht zu bezahlen). Dazu ein paar Gurken und Kräuter und man hat ein passables Banh Mi. Wahlweise kann man das ganze mit Chillisoße noch etwas asiatischer gestalten oder ihm einen amerikanischen Touch durch Ketchup verleihen.

Zurück in der Unterkunft treffen wir Lene und Hendrik, die wir am Vortag kenngelernt hatten, wir kommen schnell ins quatschen und setzten uns zu den beiden. Unsere Banh Mis schmieren wir einfach im Restaurant, keiner hat was dagegen. Aus einem Bier werden zwei, dann drei und irgendwann ist es Abend. Normalerweise gibt es im Guesthouse immer zwischen 18 und 21 Uhr Abendessen. Heute an Silvester hat man die Zeiten aus irgendeinem Grund auf 18-20 Uhr reduziert. Na egal, essen können wir ja bekanntlich immer.

Unsere sehr schöne, spontane Silvesterfeier endet so gegen 22 Uhr, als wir alle todmüde ins Bett fallen. Die anderen beiden waren um 4:30 Uhr morgens wach und wir sind auch ziemlich geschafft von unserem Hängematten-Morgen. Außerdem haben wir ja schon früh angefangen mit den feiern und irgendwo auf der Welt war in der Zeit bestimmt Jahreswechsel. Silvester verschlafen wir also, rutschen aber trotzdem gut rein.

Unsere Unterkunft

3 Nächte im Ivory Bamboo Orchard Resort für 9,00 € DZ/Nacht

Carola

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