Sansara Resort Cambutal

Sansara Resort Cambutal

Weltreise Tage 298-302 (25.08-29.08)

Es ist Regenzeit in Panama und als es nach dem Frühstück dann anfängt ziemlich dolle zu regnen, beschließen wir unser Vorhaben Strand trotzdem durch zusetzten. Badeklamotten an und ab zum Spaziergang am Strand des Sansara Resorts. Der Regen ist ja schließlich warm. Es mach höllisch Spaß durch den Sand zu laufen und ab und zu die Wellen um die Füße spülen zu spüren. Es ist schon ein komisches Gefühl von oben und von unten naß zu werden. Und übrigens mal wieder ein erstes Mal. Ich war noch nie im warmen Regen im Bikini am Meer spazieren.

Ein bisschen Luxus darf auch mal sein

Oh wie haben wir uns auf diese drei Tage gefreut! Seit Wochen recherchieren wir die Strandresorts in Panama, kennen inzwischen wirklich fast jedes Resort beim Namen und können die Pro und Contras im Schlaf aufzählen. Wir wollen halt, wenn wir schon mal ein bisschen Geld ausgeben, auch das Beste haben. Ist doch klar, oder? Nach langem Hin und Her ist es das Sansara Resort in Cambutal geworden, ein kleines Boutique Resort und Yoga Retreat mit Pool und direkt am Strand gelegen. Es gibt sogar ein Yoga Studio mit Blick aufs Meer.

Der Ort Cambutal ist nichts weiter als eine Ansammlung von ein paar Hütten und ein paar Hotels und Hostels, also ist auch dieses mal unser treuer Begleiter, die Provianttasche, prall gefüllt mit an Bord. (Und wir werden jeden Krümel noch brauchen.) Aber erst mal zur Anreise, die dauert nämlich dieses Mal zwei Tage und das hat auch zwei wichtige Gründe. Erstens: Das Bus fahren ist in Panama ziemlich abenteuerlich und kann einiges an Zeit in Anspruch nehmen, besonders wenn man sich von den Hauptrouten entfernt, was wir ja vor haben. Zweitens: Wir können ab 14 Uhr in unser Zimmer einchecken und das wollen wir auch unbedingt tun. Wir wollen keine Minute unserer Luxuszeit verschwenden. Also ist der Plan heute bis nach Las Tablas zu fahren, eine Fahrt die zwischen 4 und 6 Stunden dauern kann und morgen wollen wir die letzten 2,5 Stunden in Angriff nehmen um pünktlich um 14 Uhr am Strand liegen zu können.

Las Tablas

Es gibt nur eine Bus Firma die von Panama City nach Las Tablas fährt, das hatten wir schon vorab in Erfahrung gebracht. Die Tickets sind schnell gekauft und wir haben Glück und müssen nur 30 Minuten warten bis der Bus abfährt. Wir sollten übrigens heute noch mehr Glück haben, denn der Bus ist ziemlich fix und schon nach 5 Stunden laufen wir in dem kleinen Örtchen Las Tablas ein. Das Hostel ist auch schnell gefunden und Dank der kleinen Ausmaße des Dorfs können wir zu Fuß laufen. Viele Touristen scheinen sich wohl nicht nach Las Tablas zu verirren. Die Kinder halten erfreut in ihren Spielen inne um uns zu zuwinken und ein fröhliches „Hola“ hinterher zu rufen und auch die Erwachsenen die den Feierabend in ihren Schaukelstühlen auf den Terrassen verbringen haben ein freundliches Lächeln für uns übrig.

Abends gehen wir noch was im Ort essen, für Hanno gibt’s klassische panamaische Kost, nämlich Pizza, während ich Hähnchen und Patacones (eine Art Bananen Puffer) esse. Wir sind ziemlich froh hier eine Nacht Zwischenstopp zu machen. Man lernt ein Land doch wirklich noch mal ganz anders kennen wenn man nicht nur zu den touristisch interessanten Orten fährt, sondern auch mal einfach irgendwo im Land in einem kleinen Dorf übernachtet. Zufrieden gehen wir abends in unserem Zimmer mit Fenster ins Bett. (Warum ich das hier so erwähne? Obwohl das Hostel fast komplett leer war, hatte man uns ein Zimmer ohne Fenster angeboten und erst auf Nachfrage eines mit Tageslicht rausgerückt, das passiert uns leider ständig.)

Hanno irgendwo auf der Strecke, ich glaub das ist in Tonosi

Das Sansara Resort

Am nächsten Morgen trennen uns nur noch eine Bus- und eine Taxifahrt vom Ziel und die sitzen wir auf einer Pobacke ab. Außerdem sind beide Fahrten günstiger als erwartet, was den Sparfuchs in mir natürlich besonders freut. Pünktlich um 14 Uhr stehen wir an der Rezeption des Sansara Resorts.  

Das Resort ist wirklich himmlisch. Wir haben sogar ein Upgrade bekommen. Warum wissen wir nicht, ist uns aber auch egal. Unser neues Zimmer ist gefühlt doppelt so groß wie das Gebuchte und hat eine private Dachterrasse!! Es gibt im ganzen Resort übrigens nur 10 oder 12 Zimmer und alles in allem sind vielleicht 5 oder 6 davon belegt. Es ist wunderbar ruhig und wir kommen uns vor als wären wir im Himmel gelandet und wir feiern unsere Freude mit einer ausgiebigen Pool Session.

Abends gibt es dann allerdings eine leichte Ernüchterung. Dass das Restaurant im Hotel teuer ist, wussten wir schon. Dass die Hauptgänge allerdings eher einer kleinen Vorspeise ähneln und uns garantiert nicht satt machen werden, das hatten wir nicht erwartet. Das Essen ist zwar wirklich lecker, aber das hilft uns gerade auch nicht weiter. Als uns die Kellnerin dann fragt ob alles OK sei, sind wir ehrlich, sagen ihr das alles super lecker ist, wir vom Preis/Leistungsverhältnis allerdings etwas ernüchtert sind. Sie reagiert ziemlich professionell und keine 5 Minuten später haben wir jeder noch einen Käsekuchen vor uns stehen. „Der geht aufs Haus.“ Der Abend ist gerettet und wir freuen uns auf morgen. Zum Glück haben wir noch Snacks auf dem Zimmer. Aber für die nächsten Tage müssen wir uns was für Abends anderes überlegen…

Das Zimmer im 1. OG ist unseres
Das ist unser Blick
Und das ist unsere private Dachterrasse

Strandspaziergang mal anders

Das Frühstück am nächsten Morgen ist im Preis mit inbegriffen. Es ist zum Glück auch etwas reichhaltiger als das Abendessen, aber auch genauso lecker. Danach wollen wir dann eigentlich an den Strand, so ein bisschen Sonne tanken und so. Was man halt macht, im Urlaub am Strand…Wir sind gerade soweit, haben die Badeklamotten schon an, da öffnet der Himmel seine Schleusen. Es regnet mal viel, mal wenig, aber es regnet. Es ist allerdings warmer Regen also wird aus unserem Strandtag halt ein Strandspaziergang. Um die Füße das Salzwasser auf dem Kopf das Regenwasser gehen wir im Sand spazieren und sind einfach nur froh hier sein zu dürfen. Erst als die ersten Donner und Blitze zu sehen sind, beschließen wir, dass es vielleicht doch besser wäre, jetzt die Füße aus dem Wasser zu nehmen.

Den restlichen Tag genießen wir gemütlich auf dem Bett lümmelnd und, als der Regen aufhört, auf unserer privaten Dachterrasse liegend. Mittags gibt es die Überbleibsel unseres Reiseproviants und abends wagen wir uns aus dem Resort. Ein bisschen weiter die Straße runter gibt es nämlich eine Strandbar, die haben wir heute Mittag auf unserem Spazierganz entdeckt. Wir sind die einzigen Touristen, so in der Nebensaison. Um uns rum nur locals die ihr Feierabendbier genießen. Die Mutti des Hauses bringt uns ein paar leckere Shrimps in roter Soße mit Reis und wir sind sehr zufrieden. Lecker, günstig und eine Portion von der wir satt werden. Was will man mehr.

Alt bewährtes sollte man nicht ändern

Tag zwei im Sansara sieht ähnlich aus wie Tag eins. Warum ein Erfolgsrezept ändern? Nach dem Frühstück lockt der Pool und seine Liegen. Es ist zwar ein bisschen bewölkt, regnet aber nicht. Das wollen wir ausnutzen. Was kann ich sagen? Viel passiert an diesem Vormittag nicht und wir bewegen uns erst, als die ersten Regentropfen auf unsere Handtücher tropfen. Zum Glück haben wir ein gemütliches Zimmer und zu unserer Dachterrasse auch noch eine überdachte Terrasse. Ein Ortswechsel hält uns aber nicht vom Nichtstun ab und wir frönen weiter dem entspannten Leben. Highlight des Tages ist dann auf jeden Fall die Massage die wir uns zur Feier unseres Resort Aufenthaltes gegönnt haben. 75 Minuten lang kneten uns zwei nette Damen durch und es ist himmlisch – eine der besten Massagen die wir je hatten. Danach gibt es sogar noch ein Glas Sekt und ein Stück Schokolade. Besser hätte es gar nicht laufen können!

Pizza!

Das Mittagessen ist heute spärlich ausgefallen, viel war nämlich nicht mehr übrig von unserem Reiseproviant. Umso größer sind Hunger und Appetit am Abend. Viel Auswahl gibt es in Cambutal zwar nicht, aber zu unserer großen Freude gibt es einen Pizza Laden und da bekommt man sogar Pizzen zum mitnehmen! Da kann einem Abend mit Pizza im Bett ja nichts mehr im Wege stehen. Wir leihen uns noch schnell zwei ziemlich coole Cruiser Fahrräder im Hotel aus uns sitzen wenig später vor der Küche des Restaurants auf einer Bank und warten darauf, dass die Pizzen im Ofen vor sich hin bräunen.

Eine fette Kröte, eine verfressene Katze und ein ziemlich ängstlicher Hund versüßen uns die Wartezeit und es ist echt lustig mit anzusehen, wie der große Hund sich nicht an seinen Napf heran traut, weil die Kröte erst davor uns später darin sitzt. Die Katze stört sich an dem Geschehen nicht im geringsten. Sie frisst fröhlich weiter. Besser als fernsehen, sag ich euch. Die Pizzen sind übrigens erstaunlich lecker und wir sind ziemlich froh, dass wir drei bestellt haben, den sie sind auch ziemlich klein!

Die fette Kröte…
…und unsere Pizzaschlemmerei im Bett

Abschied

Am nächsten Morgen wachen wir zu wunderbarem Sonnenschein auf. Na toll, gerade wenn wir abreisen müssen, denke ich mir! Nach dem Frühstück huschen wir dann noch mal an den Strand. Einmal den schwarzen Sand im Sonnenschein sehen – so viel Zeit muss sein, finden wir. Dann heißt es aber leider Auschecken und auf den Bus warten, der so gegen 11 Uhr hier vorbeifahren soll. Gegen 11 ist dann 11:30 Uhr, aber er kommt und das ist ja die Hauptsache. Der alte Mann der den Bus fährt sieht eher so aus als sollte er im Schaukelstuhl seinen Lebensabend genießen als noch Bus zu fahren und wir brauchen auch gut doppelt so lange wie auf der Hinfahrt, aber wir kommen irgendwann in Tonosi an und die große Fahrt nach Boquete kann beginnen. Davon aber das nächste Mal mehr.

Das Resort und der Strand im Sonnenschein

Unsere Unterkünfte

1 Nacht im

3 Nächte im Sansara Resort für 120 €/Nacht

Carola

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